Enkaustik

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Der Begriff leitet sich von “enkauston” ab, das ist griechisch und heißt “eingebrannt”.
Es handelt sich hier um eine Maltechnik, bei der Wachs mit Pigmenten vermischt und mit Hilfe einer Hitzequelle vermalt wird. Diese Technik war bereits in den vorchristlichen Jahrhunderten bekannt, griechische und römische Dichter rühmten sie. Ihren künstlerischen Höhepunkt erreichte sie im römischen Ägypten. Bis ins 6 Jahrhundert nach Christus wurden auch Ikonen in der Enkaustiktechnik gemalt, danach geriet sie mehr und mehr in Vergessenheit. Sie ist somit deutlich älter als die der Ölmalerei. Von der ausgesprochenen Haltbarkeit dieser Farben zeugen viele Mumien-Porträts (Fayum-Porträts) in Museen weltweit, die Ikonen aus dem Sinai und die berühmte Maria Advocata.12717991_350255945145068_8245246825601801906_n

 

Für meine Enkaustik Bilder benutze ich als Hitzequelle eine elektrisch beheizbare Pfanne, in der ich die Farben schmelze und das Werkzeug (Pinsel/Spachtel) vorheize. Danach versuche ich mit einer Heißluftpistole interessante Effekte zu erzielen und die Farben werden durch das Einbrennen mit dem Maluntergrund verbunden.
Mit einem Enkaustik Mal-Pen füge ich zum Schluss Details hinzu. Eine kleine Bildergalerie wie ein Enkautik Bild entsteht:

 

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