Eitempera

Eitempera Farben wurden in der Antike für die Wand- und Tafelmalerei verwendet. Einige Mumien-Porträts (Fayum-Porträts) wurden in Eitempera erstellt oder in Kombination mit der Enkaustik-Malerei umgesetzt. Im Mittelalter wurde sie weiter für Tafelmalerei und Ikonen angewandt. Die Ölmalerei löste die Eitempera langsam ab, lies sie aber nie ganz in Vergessenheit geraten. Bei dieser Maltechnik handelt es sich um eIMG_9968ine spezielle Lasurtechnik. Für gewöhnlich werden viele dünne Farbschichten übereinander gemalt, um einen durchscheinenden Eindruck zu erzeugen. Die Malfarben lassen sich in der Regel schnell selber herstellen, man benötigt lediglich Eigelb, Pigmente und Wasser. Vermalte Farben haben eine sehr lange Lebensdauer. Malgründe müssen für Eitempera sorgfältig gewählt werden und der richtig Anteil von Pigment und Eigelb erfordert einige Übung.

Die Grundierung aus Kreidegrund:

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Eitempera erstellen:

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